Lebenszyklen

Der Rhythmus unseres Lebens wird bestimmt von Lebens-Phasen oder Zyklen. Neben den uns allen bekannten Phasen – Kindheit – Pubertät – Erwachsenenalter – Rentenalter – gibt es weitere Zyklen, die zum Verständnis unseres Lebens-Weges wichtig sind.

Legt man etwa die durchschnittliche Lebenserwartung von aktuell etwa 80 Jahren zu Grunde, kann man das Leben in zwei „Halbzeiten“ unterteilen.

Die erste Lebenshäfte reicht bis 40.
Davon werden die Jahre 0-20 geprägt von dem was Außen vorgegeben ist: Familie, soziales Umfeld, Schule. Sie sind weitgehend fremdbestimmt.

Die Jahre 20-40 sind meist die Anfänge eines erwachsenen und weitgehend selbstbestimmten Lebens. Berufs- und Partnerwahl, Familiengründung, Schaffung eines eigenen Heimes…

In diesem Lebensabschnitt geht es darum, das in den Jahren zuvor Übernommene und Gelernte im eigenen Leben zu prüfen und Schritt für Schritt zum Eigenen zu machen, was davon passt. Eine wichtige Aufgabe ist hier auch die angemessene Ablösung vom Primat elterlicher Vorstellungen und Vorgaben. Meist geschieht diese eher unbewusst. Häufig fällt sie schwer.

In der „Halbzeitpause“, etwa um das 40igste Lebensjahr ereilt viele die sogenannte „Midlife-Krisis“.
Das eigene Leben wird in Frage gestellt, Einflüsse von Außen – Überlastung im Job, Burn-Out, Probleme in der Partnerschaft, Krankheiten – begleiten diesen wichtigen Übergangs-Prozess. Werden sie lediglich als Symptome missverstanden und isoliert behandelt, wird die große Chance vertan, die in dieser Lebens-Krise liegt.

Krisen sind Chancen und die Midlife-Krisis ist eine der ganz großen davon.
Sie ist die Chance zur Transformation – die Geburt in der Mitte des Lebens.
Ein Initiations-Prozess.

Wird sie so verstanden und genutzt, kann sie die Grundlage dafür legen, aus den Erfahrungen und auch „Fehlern“ der „1. Halbzeit“ zu lernen und diese mit der Verantwortung und Weitsicht eines erwachsenen Menschen zu korrigieren, um dann für die „2. Halbzeit“ gut aufgestellt zu sein.

Stammeskulturen und Naturvölker haben das Wissen um die Kraft von Initiationsprozesse in ihrem Ritualen verankert.

Wir als moderne „Zivilisationsgesellschaft“ haben diese zumeist verloren. Oder wir reduzieren sie auf Party und Klamauk ohne tieferen Sinn – Abi-Besäufnis, Spring-Break, Junggesellen-Abschied, 5. Jahreszeit. Dies lässt uns halt- und orientierungslos werden – sowohl als Gesellschaft als auch individuell. Wir wissen oft nicht, wo und wer wir sind und was zu uns passt.

Die 9 Tage des ONE sind neben Vielen auch ein „Initiations“-Prozess, eine Standortbestimmung mit der Chance, Weichen neu zu stellen und den bisherigen Lebenskurs zu überprüfen.

Geleitet von kraftvollen Erfahrungen der eigenen Essenz, des eigenen Wesens, inspiriert er jeden Teilnehmer die Frage nach dem Lebens-Sinn – Wer bin ich? Wofür lebe ich? Was ist mein Platz in dieser Welt? – für sich (neu) zu beantworten.

Für einen 25-Jährigen stellt sich diese Frage anders als mit 40, 50, 60 oder 70 Lebensjahren.

Und zugleich ist sie in jedem Lebensabschnitt wichtig.

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